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>> Erstellung der Einreichunterlagen für Betriebsanlagen:

Jede gewerbliche Betriebsanlage mit wenigen Ausnahmen darf nur mit einer behördlichen Genehmigung betrieben werden. Auch kleine Änderungen der Betriebsanlagen, wie der Ersatz von Maschinen, Geräten oder Ausstattungen durch gleichartige, oder Änderungen, die das Emissionsverhalten der Anlage nicht nachteilig beeinflussen, müssen der zuständigen Behörde angezeigt werden. Die Genehmigung erfolgt durch ein behördliches Verfahren, bei dem im Rahmen eines Lokalaugenscheines die tatsächlichen Gefährdungen und Belästigungen, (für Betriebsanlageninhaber, die mittätigen Angehörigen und die Nachbarn), die von der geplanten bzw. geänderten Betriebsanlage ausgehen, durch Amtssachverständige erhoben und auch anhand der vorgelegten Unterlagen beurteilt und mittels konkreter Auflagen und Aufträge begrenzt werden:

  • Lageplan der Betriebsanlage: Die Nähe einer Betriebsanlage zu den schützenswerten öffentlichen Interessen bzw. zu den Nachbarn bestimmt den Grad der von der Betriebsanlage ausgehenden Belästigung. Verschiedene Belastungen sind auch direkt mit der Größe der Betriebsanlage gekoppelt.

  • Darstellung der verwendeten Maschinen und Geräte:
    Die Maschinen verursachen Lärm, Erschütterungen und andere Emissionen, die bei der Beurteilung der Zumutbarkeit der von der Betriebsanlage ausgehenden Belästigungen eine wesentliche Rolle spielen. Dazu sind ein Maschinenverzeichnis, eine technische Beschreibung, ein Grundrissplan und Detailskizzen sowie technische Unterlagen erforderlich. Es sind auch Angaben über die eingesetzten Roh- und Hilfsstoffe (z.B. Chemikalien), und die Emissionen (Staub, Abluft) erforderlich.

  • Abfallwirtschaftskonzept: Die anfallenden Abfälle und ihre Wiederverwendung bzw. Verwertung müssen ebenfalls dargestellt werden.

Bei diesem Verfahren kann ein Zivilingenieur Ihre Vertretung übernehmen, seine Sachverständigenmeinung im Rahmen des Lokalaugenscheines einbringen und so zwischen den öffentlichen und privaten Interessen vermittelnd eingreifen.
Ihr Zivilingenieur Hoffelner erstellt regelmäßig solche Einreichunterlagen, z.B. beim Bau von Hallenbädern, Auto-Werkstätten, chemischen Produktionsanlagen und Druckereien. Die Erstellung von den behördlichen Vorschriften entsprechenden Einreichunterlagen ist für den künftigen Betriebsanlageninhaber oft eine aufwendige Arbeit, da er die Unterlagen erst zusammentragen, aufbereiten und die teilweise per Erlass geregelten Mindestinhalte einhalten muss. Eine detaillierte Erstellung von Einreichunterlagen hilft den behördlichen Sachverständigen bei der korrekten Beurteilung der Belästigungen und bewirkt so, dass maßvolle Auflagen erteilt werden.